Postulat: Aufwertung der Umgebung der Musikschule (Villa Burghalde)

Fraktionspräsidentin Nadia Omar hat zuhanden des Einwohnerratspräsidents den folgenden Vorstoss eingereicht:

POSTULAT: AUFWERTUNG DER UMGEBUNG DER MUSIKSCHULE (VILLA BURGHALDE)

Antrag

Der Stadtrat wird beauftragt, Möglichkeiten zu prüfen, wie die direkte Umgebung der Musikschule in Baden ökologisch und bezüglich Aufenthaltsqualität aufgewertet werden kann. Folgende konkrete Punkte sollen geprüft werden:

  • Installieren von Bänken zwischen den Platanen
  • Aufbrechen der versiegelten Fläche um die Platanen herum
  • Ersetzen des Kirschlorbeers mit Stauden und Sträuchern für Bienen und Schmetterlinge
  • Aufbrechen der Mauer bei den Parkplätzen (Ostseite), um die Mauer zu begrünen
  • Beispielhafte Verwendung der Villa Burghalde: Anwenden der obengenannten Punkte auf weitere Grünanlagen in städtischem Besitz (mehr Entsiegelung, hochwertige Begrünung, Unterschlupf und Lebensräume für Tiere einplanen)

Begründung

Das Oberstufenzentrum Burghalde wird im August 2021 in Betrieb genommen. Die neu geschaffene Blickbeziehung zwischen der Villa Burghalde über das neue Schulareal zum Kutscherhaus lädt zum Verweilen ein. Auch die Schülerinnen und Schüler werden den Ausblick über ihr Schulgelände geniessen wollen und Sitzgelegenheiten schätzen. Es fehlen aber unter den Platanen vor der Villa Bänke. Die Wiese, auf der Westseite des repräsentativen Baus blüht nur rar und ist auch in grünsten Zeiten nur mässig grün und die meiste Fläche um die Villa herum ist versiegelt. In den schattigen Ecken der Stützmauer entlang grünt der Kirschlorbeer. Die Wiese auf der Ostseite der Villa bietet auch nicht hohe Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier. Hier wären Verbesserungen für die Biodiversität nötig, wie Stauden und Sträucher, die von Bienen und Schmetterlingen besucht werden. Die Begrünung der Mauer bei den Parkplätzen wäre analog zur Planung des Geländes des Oberstufenzentrums. Ein Teil der versiegelten Fläche bedroht zudem das langfristige Gedeihen der Platanen und sollte darum wo möglich aufgebrochen werden.

Mit wenigen konkreten Massnahmen könnte die Aufenthaltsqualität für Mensch und Tier an diesem repräsentativen und einladenden